Rekord-Wochenende auf dem Rabenberg: Sonne, Sauna, SachsenTrail
Heißer, größer, krasser: Dieser SachsenTrail wird in Erinnerung bleiben – mit Rekord-Hitze und einer Rekord-Teilnehmerzahl. Fast 3.000 Läuferinnen und Läufer haben die 13. Auflage des Kult-Trails auf dem Rabenberg im erzgebirgischen Breitenbrunn an den wärmsten Tagen des Jahres mit Temperaturen von fast 40 Grad Celsius zu etwas besonderem gemacht. „Das war – im wahrsten Sinne des Wortes – eine echt heiße Sache und Hitzemanagement unser Wort des Wochenendes. Großes Kompliment an alle und vor allem an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wie verantwortungsbewusst ihr mit den Bedingungen umgegangen seid, das war stark“, sagt Günter Frietsch von der Laufszene Events GmbH, die beim SachsenTrail mit den Verantwortlichen des Sportparks Rabenberg, vielen Partnern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern diesmal selbst vor neuen Herausforderungen standen. So heiß war es noch nie!
Schon im Vorfeld hatten die Organisatoren deshalb zahlreiche Anpassungen vorgenommen und ein Hitze-Konzept entwickelt, das – so die Bilanz – erstklassig funktionierte. Der UltraTrail über 74 Kilometer wurde nicht gestartet, die Ultra-Trailer stattdessen auf den HalfTrail über 36 Kilometer umgemeldet. „Mit dieser Entscheidung haben wir lange Belastungszeiten in der Hitze sowie den besonders sonnigen Streckenabschnitt über den Fichtelberg vermieden“, erklärt Günter Frietsch. Auch wurden alle Startzeiten deutlich vorverlegt, außerdem gab es zusätzliche Verpflegungsstellen auf den Strecken, die vornehmlich im Wald verlaufen. Die Läuferinnen und Läufer nahmen es gerne an, und der SachsenTrail-typischen, besonderen Festival-Stimmung konnten die Temperaturen ohnehin nichts anhaben. „Es war wieder ein Fest, noch dazu hatten wir so viele SuperTrailer wie nie zuvor, also Läuferinnen und Läufer, die mit uns drei tolle Tage auf dem Rabenberg erlebt haben.“ SuperTrail heißt: Freitag der Uphill-Prolog, Samstag dann Half- oder BaseTrail sowie Sonntag der Quarter- oder FunTrail. Mehr als 350 haben dieses Triple absolviert. Immer beliebter sind außerdem Teen-, Kids- und BambiniTrail.
Für Bestzeiten sind Trails selten gemacht, und dieser besondere SachsenTrail ohnehin nicht. Diesmal ging es eher darum, mit kühlem Kopf unterwegs zu sein. „Und das habt ihr auf beeindruckende Weise geschafft“, betont Günter Frietsch. Schnellste gab es dennoch, die Könige vom Rabenberg als Sieger der HalfTrails heißen Antonia Müller von der LG eXa Leipzig (3:11 Stunden) und Simon Münzner von Olympus Marathon RT (2:51 Stunden).










